Krebs behandeln: Präzisionsmedizin statt Standardtherapie

Die Paracelsus Klinik wurde 1958 gegründet. Seit Jahrzehnten dürfen wir Patienten mit einigen der komplexesten medizinischen Erkrankungen begleiten. Selbst dann, wenn die Möglichkeiten der konventionellen Medizin ausgeschöpft sind, arbeiten wir gemeinsam mit unseren Patienten daran, wissenschaftlich nachvollziehbare Therapiestrategien zu finden, die ihre Lebensqualität verbessern und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Dies haben wir bei chronischer Borreliose, Autoimmunerkrankungen und insbesondere bei Krebserkrankungen immer wieder erlebt.

Patienten, die im Rahmen unseres umfassenden Krebsprogramms in die Paracelsus Klinik kommen, verbindet vor allem eines: Sie möchten leben.

Ihre Entschlossenheit, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, alle sinnvollen Möglichkeiten zu prüfen, verdienen einen ebenso offenen und wissenschaftlich fundierten Behandlungsansatz.

In den vergangenen achtzehn Monaten haben wir ein zunehmendes Interesse an sogenannten Repurposed Drugs beobachtet, ursprünglich als Antiparasitika entwickelte Medikamente wie Ivermectin und Fenbendazol, die heute als mögliche ergänzende Krebsbehandlung diskutiert werden. Diese Entwicklung bietet zugleich Anlass, eine wesentlich grundlegendere Frage zu stellen:

Wie sollte Krebs im Zeitalter der Präzisionsmedizin behandelt werden?

Die moderne Krebsmedizin

Als der damalige US-Präsident Richard Nixon im Dezember 1971 den sogenannten „War on Cancer“ ausrief und den National Cancer Act unterzeichnete, begann eine neue Ära der modernen Krebsdiagnostik und Krebstherapie. Die amerikanische Regierung stellte damals 1,6 Milliarden US-Dollar – heute umgerechnet rund 13 Milliarden US-Dollar – für die Krebsforschung bereit, um die damals zweithäufigste Todesursache in den Vereinigten Staaten wirksamer bekämpfen zu können.
Im Kern bedeutete dies, dass auf politischer Ebene erkannt wurde, wie dringend neue Strategien erforderlich waren, um Krebspatienten bessere Überlebenschancen zu ermöglichen.

Standardtherapien, Off-Label-Anwendungen und neue Ansätze

Seit dieser Zeit haben Forscher, Universitäten, Kliniker und Patienten weltweit Milliarden von Dollar und unzählige Arbeitsstunden investiert, um die wirksamsten Behandlungsmöglichkeiten gegen Krebs zu entwickeln. Bis heute bilden drei klassische Säulen die Grundlage der Onkologie: Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie.


Selbstverständlich richtet sich die konkrete Therapie immer nach Tumorart, Tumorstadium und den individuellen Voraussetzungen des Patienten. Dennoch prägen diese drei Verfahren seit den 1970er-Jahren die onkologische Standardversorgung. Trotz aller Bemühungen wurde im Laufe der vergangenen Jahrzehnte jedoch eine entscheidende Erkenntnis gewonnen: Krebs entsteht nicht isoliert.


Eine erfolgreiche Behandlung erfordert häufig nicht nur die direkte Bekämpfung des Tumors, sondern ebenso das Verständnis und die Beeinflussung jener biologischen Umgebung, in der der Tumor wachsen und überleben kann. Bereits seit den 1970er-Jahren begann sich deshalb die Onkologie über die rein konventionellen Therapien hinaus weiterzuentwickeln. Hochdosierte Vitamin-C-Infusionen fanden zunehmend Beachtung, europäische Kliniken etablierten die Ganzkörperhyperthermie, die Forschung zur Misteltherapie nahm Fahrt auf, und das Interesse an der Traditionellen Chinesischen Medizin, pflanzlichen Therapien sowie der Mind-Body-Medizin wuchs stetig. Obwohl sich diese Verfahren hinsichtlich ihrer therapeutischen Philosophie unterscheiden, verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Nicht nur den Tumor zu behandeln, sondern den gesamten Patienten zu unterstützen.


Mit der Weiterentwicklung der Integrativen Onkologie in den späten 1990er-Jahren und darüber hinaus kamen weitere unterstützende Verfahren hinzu. Dazu gehören unter anderem Ernährungs- und Stoffwechselmedizin, orthomolekulare Medizin, Infusionen, Chemotherapie in Kombination mit extremer Hyperthermie, onkogenetische Diagnostik, personalisierte Peptidvakzine sowie in jüngerer Zeit auch sogenannte Repurposed Drugs wie Ivermectin und Fenbendazol.


Angesichts dieser Vielzahl therapeutischer Möglichkeiten stellt sich eine entscheidende Frage: Welche Behandlungen sind für den einzelnen Patienten tatsächlich sinnvoll?

Biologische Medizinische Onkologie – Das Beste aus moderner Medizin sinnvoll verbinden

Unser Verständnis der Biologischen Medizinischen Onkologie geht weit über die Ergänzung konventioneller Krebstherapien durch naturheilkundliche Verfahren hinaus. Wir verbinden die Möglichkeiten der modernen Onkologie mit biologischer Medizin und Präzisionsmedizin, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln.


Dabei behandeln wir nicht nur den Tumor, sondern den gesamten Menschen. Neben Tumorart und -stadium berücksichtigen wir unter anderem Stoffwechsel, Immunfunktion, chronische Entzündungen, Umweltbelastungen, Nährstoffstatus, hormonelle Regulation und weitere Faktoren, die den Krankheitsverlauf beeinflussen können.


Unser Ziel ist es, den Tumor gezielt zu behandeln und gleichzeitig die biologischen Voraussetzungen des Körpers zu verbessern, um Therapieansprechen, Regeneration und Lebensqualität bestmöglich zu unterstützen. Dazu kombinieren wir evidenzbasierte biologische Therapien mit modernen Ansätzen der Präzisionsmedizin. Erhält ein Patient bereits eine Operation, Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie oder ist eine solche Behandlung medizinisch angezeigt, arbeiten wir gerne in enger Abstimmung mit den behandelnden Onkologen und anderen Fachärzten zusammen. Unser Anspruch ist nicht, eine medizinische Disziplin zu ersetzen, sondern moderne Ansätze sinnvoll zu verbinden und für jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept zu entwickeln.

Das Tumormikromilieu und das innere Milieu – Warum der biologische Kontext entscheidend ist

Das Tumormikromilieu (Tumor Microenvironment, TME) bezeichnet die moderne Krebsforschung die unmittelbare biologische Umgebung eines Tumors, ein komplexes Netzwerk aus Immunzellen, Blutgefässen, Bindegewebe, Signalstoffen und Stoffwechselprozessen, das Wachstum, Ausbreitung und Ansprechen auf Therapien wesentlich beeinflusst. Ein Tumor kann ein immunsuppressives, hypoxisches und entzündliches Umfeld schaffen, das ihn schützt und seine Entwicklung begünstigt. Umgekehrt gilt die gezielte Beeinflussung dieses Milieus heute als wichtiger therapeutischer Ansatz.

 

Für die Paracelsus Klinik ist diese Erkenntnis nicht neu. Sie bestätigt vielmehr das seit Jahrzehnten verfolgte Konzept des inneren Milieus. Bereits Paracelsus erkannte, dass Gesundheit und Krankheit wesentlich von den biologischen Bedingungen im Körper abhängen. Heute zeigen zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, dass chronische Entzündungen, mitochondriale Dysfunktionen, oxidativer Stress, Stoffwechselstörungen, Nährstoffmängel, Fehlregulationen des Immunsystems und Veränderungen des Mikrobioms das Tumormikromilieu entscheidend beeinflussen. Deshalb beschränkt sich unsere Therapie nicht darauf, Krebszellen direkt anzugreifen. Ebenso wichtig ist es, das innere Milieu des Patienten zu optimieren und körpereigene Regulationsmechanismen zu unterstützen. Individuell abgestimmte Ernährung, Stoffwechselmedizin, Infusionstherapien, Immunmodulation und weitere biologische Verfahren tragen dazu bei, Bedingungen zu schaffen, die das Tumorwachstum erschweren und gleichzeitig die normale Physiologie des Körpers fördern.

Wissenschaftliche Offenheit mit medizinischer Sorgfalt

Die Medizin entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Erkenntnisse aus der Molekularonkologie, Immunologie, Stoffwechselforschung und Tumorbiologie erweitern fortlaufend unser Verständnis von Krebs und eröffnen neue therapeutische Möglichkeiten.

Deshalb verfolgen wir neue Entwicklungen mit wissenschaftlicher Offenheit, prüfen sie jedoch stets kritisch anhand der verfügbaren Evidenz und ihrer biologischen Plausibilität. In den vergangenen Jahren haben insbesondere zwei ursprünglich als Antiparasitika entwickelte Medikamente internationale Aufmerksamkeit erlangt: Ivermectin und Fenbendazol. Beide werden zunehmend als mögliche ergänzende Therapieoptionen bei Krebs diskutiert und haben sowohl in den wissenschaftlichen Medien als auch bei Patienten grosses Interesse geweckt.

Ivermectin und Fenbendazol

Bereits eine kurze Internetrecherche zeigt, dass Ivermectin ursprünglich nicht als Krebsmedikament entwickelt wurde.
Die Plattform The Cancer News beschreibt seine Entdeckung folgendermassen:
„Die Geschichte begann in den 1970er-Jahren auf der japanischen Hauptinsel Honshu. Der Mikrobiologe Satoshi Ōmura entnahm Bodenproben aus einem Waldgebiet und untersuchte sie anschliessend im Labor. Dabei isolierte er ein neues Bakterium – Streptomyces avermitilis –, das bei Mäusen eine ausgeprägte Wirkung gegen Parasiten zeigte.
Aus den von diesem Bakterium produzierten Wirkstoffen wurden zunächst die sogenannten Avermectine isoliert und später zu Ivermectin weiterentwickelt.“
„Ivermectin besitzt eine starke antiparasitäre Wirkung bei Mensch und Tier. In den 1980er-Jahren entwickelte es sich zu einem der weltweit erfolgreichsten Tierarzneimittel, da es sowohl gegen Endoparasiten als auch gegen Ektoparasiten wirksam ist.
Sein Wirkmechanismus beruht auf der Blockade bestimmter Ionenkanäle von Parasiten, wodurch deren neuromuskuläre Funktion gestört wird und die Parasiten schliesslich absterben.“
Beim Menschen ist Ivermectin offiziell unter anderem zur Behandlung von Rundwurmerkrankungen und Flussblindheit zugelassen. Äusserlich wird es zudem als Creme bei Rosazea oder Kopfläusen eingesetzt.

Ivermectin und Krebs

Im Bereich der Onkologie läuft derzeit unter anderem eine klinische Phase-II-Studie in den USA, in der Ivermectin in Kombination mit Balstilimab oder Pembrolizumab bei Patienten mit metastasiertem triple-negativem Brustkrebs untersucht wird. Die Ergebnisse werden für Ende 2026 erwartet. Darüber hinaus existieren zahlreiche präklinische Laborstudien (ex vivo), die mögliche Wirkmechanismen von Ivermectin auf Krebszellen untersuchen. Ist Ivermectin damit bereits eine etablierte Krebstherapie?
Die Antwort lautet: Nein.
Die wissenschaftliche Geschichte ist wesentlich komplexer. Bevor wir diese Frage weiter betrachten, lohnt sich zunächst ein Blick auf Fenbendazol.

Fenbendazol

Fenbendazol rückte im Jahr 2024 durch einen Übersichtsartikel in der Fachzeitschrift Anti-Cancer Research erneut in den internationalen Fokus. Auslöser war der viel diskutierte Fall des Amerikaners Joe Tippens.
Im Jahr 2016 wurde bei ihm ein kleinzelliges Lungenkarzinom diagnostiziert. Während er an einer klinischen Studie mit einem neuartigen Krebsmedikament teilnahm, begann er auf Empfehlung eines Tierarztes zusätzlich mit der Einnahme von täglich 222 mg Fenbendazol. Ergänzend verwendete er Vitamin E, CBD-Öl und bioverfügbares Curcumin. Drei Monate später zeigte eine PET-Untersuchung keine nachweisbaren Tumorzellen mehr. Dieser Fall sorgte weltweit für Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig betonen die Autoren ausdrücklich, dass es sich um einen Einzelfallbericht handelt. Aus einem einzelnen aussergewöhnlichen Verlauf lässt sich weder die Wirksamkeit noch die Sicherheit einer Therapie ableiten.
Gerade deshalb sind sorgfältig geplante klinische Studien erforderlich. Experimentelle Untersuchungen legen nahe, dass Fenbendazol unter anderem die Bildung von Mikrotubuli stören und den Glukosestoffwechsel von Tumorzellen beeinflussen könnte. Ob sich diese Laborbefunde in einen klinischen Nutzen für Patienten übersetzen lassen, muss jedoch durch hochwertige wissenschaftliche Studien geklärt werden.

Präzisionsmedizin und moderne molekulare Diagnostik

Die Zeit der standardisierten „One-size-fits-all“-Onkologie geht zunehmend zu Ende.

In der Paracelsus Klinik ist die Präzisionsmedizin deshalb ein fester Bestandteil unseres therapeutischen Konzepts.

Unsere modernen diagnostischen Möglichkeiten umfassen:

  • hochauflösende bildgebende Verfahren,
  • umfassende Laboranalysen,
  • sowie – von besonderer Bedeutung – die onkogenetische Diagnostik.

Diese Untersuchungen ermöglichen es, weit über die klassische histologische Einteilung hinauszugehen und die molekularen Eigenschaften des individuellen Tumors zu verstehen.

Was bedeutet das konkret?

Bevor wir eine neue Therapie – einschliesslich antiparasitärer Medikamente – überhaupt in Betracht ziehen, stellen wir grundlegende Fragen:

  • Besitzt der Tumor molekulare Zielstrukturen, auf die dieses Medikament wirken könnte?
  • Liegen genetische Veränderungen vor, die auf eine mögliche Empfindlichkeit oder Resistenz hinweisen?
  • Gibt es stoffwechselbedingte Schwachstellen, die therapeutisch genutzt werden können?

Dabei handelt es sich nicht um spekulative Medizin, sondern um einen rationalen, wissenschaftlich begründeten und individuell zugeschnittenen Therapieansatz.

Unser präzisionsmedizinischer Ansatz

Wie bereits in unserem vorherigen Newsletter zur onkogenetischen Diagnostik beschrieben, arbeitet die Paracelsus Klinik mit einem spezialisierten molekularbiologischen Labor zusammen, das genetische Zielstrukturen analysiert, welche für individuelle Therapieentscheidungen von Bedeutung sein können.

Auch bei sogenannten Repurposed Drugs untersucht das Labor, ob der Tumor eines Patienten biologische Signalwege oder molekulare Zielstrukturen aufweist, die als mögliche Angriffspunkte dieser Substanzen beschrieben wurden.

Beispiel:

Ivermectin

Mögliche molekulare Zielstrukturen:

  • NR1H4 (FXR)
  • KPNB1

 

Fenbendazol

Mögliche molekulare Zielstrukturen:

  • EZH2
  • GLUT1 (SLC2A1)
  • GLUT4 (SLC2A4)


Ziel dieser Analyse ist nicht, vorherzusagen, ob ein Medikament einen Krebs heilen wird.

Vielmehr soll beurteilt werden, ob die Biologie des Tumors wissenschaftlich nachvollziehbare Hinweise darauf liefert, dass eine bestimmte Therapie für den jeweiligen Patienten grundsätzlich sinnvoll sein könnte.

Molekulare Zielstrukturen von Ivermectin Fenbendazol

Fallbeispiel 1

Ein Patient mit einem Prostatakarzinom im Stadium IV unterzog sich im Rahmen seiner individuellen Diagnostik einer molekularen Tumoranalyse.

Bei diesem Patienten zeigten mehrere der untersuchten Zielstrukturen eine mittlere Expression. Dies bedeutet nicht, dass Ivermectin oder Fenbendazol zwangsläufig wirksam sein werden. Die Ergebnisse liefern jedoch eine stärkere biologische Begründung dafür, diese Medikamente als mögliche ergänzende Bausteine innerhalb eines umfassenden Therapiekonzeptes in Betracht zu ziehen.

Nach einer ausführlichen Aufklärung über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand, die bestehenden Unsicherheiten sowie mögliche Limitationen entschied sich der Patient, die Medikamente eigenständig zu beziehen und unter Aufsicht seines behandelnden Arztes einzunehmen.

Fallbeispiel 2

Ein weiterer Patient mit Mycosis fungoides im Stadium IV erhielt dieselbe molekulare Analyse.

Bei diesem Patienten zeigte der Tumor lediglich eine geringe Expression der relevanten molekularen Zielstrukturen. Dementsprechend bestand aus biologischer Sicht deutlich weniger Anlass anzunehmen, dass diese Medikamente einen relevanten therapeutischen Nutzen entfalten könnten. Nach Besprechung der Untersuchungsergebnisse entschied sich der Patient daher bewusst gegen eine Behandlung mit Ivermectin oder Fenbendazol.

Was zeigen diese beiden Beispiele?

Diese beiden Fälle verdeutlichen einen zentralen Grundsatz der Präzisionsmedizin.

Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wirken Ivermectin oder Fenbendazol gegen Krebs?“

Sondern vielmehr: „Besitzt der Tumor dieses individuellen Patienten die biologischen Eigenschaften, die einen Einsatz dieser Medikamente wissenschaftlich plausibel erscheinen lassen?“

Genau hierin liegt der Unterschied zwischen einer allgemeinen Empfehlung und einer individualisierten, molekular begründeten Therapieentscheidung.

Den einzelnen Patienten bestmöglich unterstützen

Unsere Aufgabe besteht weder darin, jedem neuen therapeutischen Trend unkritisch zu folgen, noch vielversprechende Entwicklungen ohne wissenschaftliche Prüfung vorschnell abzulehnen.

Vielmehr beurteilen wir jeden Patienten individuell.

Wir verbinden etablierte onkologische Therapien mit modernster Diagnostik und sorgfältig ausgewählten integrativen Behandlungsmethoden – stets auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz und unserer langjährigen klinischen Erfahrung.

Ob sich ein Patient letztlich für die ergänzende Anwendung eines sogenannten Repurposed Drugs entscheidet, stellt dabei lediglich einen Baustein innerhalb eines umfassenden und individuell abgestimmten Therapiekonzeptes dar.

Ausblick

Die Onkologie entwickelt sich mit grosser Dynamik weiter. Neue Erkenntnisse über den Tumorstoffwechsel, die Immunbiologie, das Tumormikromilieu und die molekulare Genetik verändern kontinuierlich unser Verständnis von Krebs. Ob Medikamente wie Ivermectin oder Fenbendazol künftig einen festen Platz in der Behandlung ausgewählter Patienten einnehmen werden oder nicht, muss durch laufende und zukünftige klinische Studien geklärt werden.

Was jedoch bereits heute feststeht, ist: Die Zukunft der Krebsmedizin liegt in der Personalisierung.

In der Paracelsus Klinik behandeln wir nicht lediglich eine Diagnose.

Wir behandeln den Menschen.

Durch die Kombination aus moderner molekularer Diagnostik, Präzisionsmedizin, integrativer Onkologie sowie einem tiefen Verständnis des Tumormikromilieus und des inneren Milieus entwickeln wir umfassende Therapiekonzepte, die auf die individuelle Biologie jedes einzelnen Patienten abgestimmt sind.

Denn jeder Mensch ist einzigartig.

Und jede Krebserkrankung ist einzigartig.


Mit freundlichen Grüssen,

Eric Kimbles

Kant. dipl Heilpraktiker

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Referenzen

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